Themenbörse BA-Arbeiten

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vorläufiger Arbeitstitel:
Vergleich von Usability und User Experience zwischen drei Lernvideoformaten am Beispiel eines elementarmathematischen Lerngegenstandes
Zuordnung:
Praxis und Theorie (in etwa gleichen Anteilen)
Betreuer:
Altieri / N.N.
Hochschule:
OTH Amberg-Weiden
Status:
Thema noch nicht vergeben
Beschreibung

Lernvideos gibt es in vielfältigen Formaten: Screencaptures, Animationen, Legetechniken, Realdreh usw. Aus der Vielzahl von Techniken sollen literaturbasiert drei Stile identifiziert werden, die sich zur Erklärung eines elementarmathematischen Lerngegenstandes bestmöglich eignen und die Integration sowohl mediendidaktischer Designprinzipien (z.B. Pretraining- und Segmentation-Principle) als auch instruktionspsychologische Wirksamkeitskriterien (z.B. Adaptivität, Verstehensorientierung, kognitive Aktivierung) zulassen. Zur BA-Arbeit gehört die theoriegeleitete Auswahl der drei Videoformate, die Produktion der Lernvideos inklusive interaktiver Gestaltung mit H5P sowie einer Vergleich der Usability und User Experience mit etablierten Erhebungsinstrumenten. Das Thema kann auch zu zweit bearbeitet werden.

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vorläufiger Arbeitstitel:
Implementierung eines zweisprachigen diagnostischen Selbstlerntests in STACK unter besonderer Berücksichtigung von Feedback und produktiven Aufgabenformaten
Zuordnung:
eher Praxisarbeit
Betreuer:
Prof. Dr. Mike Altieri
Prof. Dr. Dominikus Heckmann
Hochschule:
OTH Amberg-Weiden
Status:
Thema bereits vergeben
Beschreibung

Ziel der BA-Arbeit ist die Implementierung eines diagnostischen Selbstlerntests, der vor Studienbeginn oder studienbegleitend eingesetzt werden kann. Die Selbstlerneinheit soll mindestens ein Kapitel der Grundlagenmathematik aus einer analogen Buchvorlage umfassen und sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache umgesetzt werden, so dass auch Studienanfängerinnen und -anfänger internationaler (englischsprachiger) Studiengänge profitieren. Besonders berücksichtigt werden soll die Rolle von Feedback. Den digitalen Aufgaben soll daher literaturbasiert ein geeignetes Feedbackmodell zugrundegelegt werden (z.B. Hattie 2007). Ein weiteres Augenmerk soll auf die Integration produktiver Aufgabenformate (Friedlander & Arcavi 2012) zur Stärkung von Nachhaltigkeit und Lernwirksamkeit gelegt werden. Das Thema kann auch zu zweit bearbeitet werden.

Hattie, J., & Timperley, H. (2007). The power of feedback. Review of educational research, 77(1), 81-112.
Friedlander, A., & Arcavi, A. (2012). Practicing algebraic skills: A conceptual approach. MatheMatics teacher, 105(8), 608-614.
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vorläufiger Arbeitstitel:
Wirkungen und Wirksamkeit von Serious Games in der Lehre – eine Erhebung des aktuellen Forschungsstandes
Zuordnung:
Theoriearbeit
Betreuer:
Prof. Dr. Mike Altieri
N.N.
Hochschule:
OTH Amberg-Weiden
Status:
Thema bereits vergeben
Beschreibung

Serious Games wird einerseits eine hohes lernwirksames Potenzial vorausgesagt (siehe z.B. Serious Games – neue Lernwelten entstehen), andererseits scheint die Befundlage zu Wirkungen und Wirksamkeit indifferent (Tobias et al. 2014). Kern der BA-Arbeit soll daher die Aufarbeitung eines breiten Spektrums aktuellster Literatur sein, wobei neben mediendidaktischen Publikationen möglichst auch fachdidaktische Publikationen ausgewertet werden. Hieran soll analysiert werden, ob Serious Games lediglich eine teure Verpackung zur Präsentation eines Lerngegenstandes darstellen, oder ob sie tatsächlich aus fachdidaktischer Sicht einen Mehrwert bei der Erarbeitung eines Lerngegenstandes aufweisen. Unabhängig davon soll geklärt werden, in welchen Konstellationen und bei welcher Zielsetzung (und ggf. Zielgruppe) Serious Games ein Mehrwert gegenüber anderen Medien zugeschrieben wird. Darüber hinaus sollen Designprinzipien – idealerweise für ein konkretes Beispiel aus dem MINT-Bereich – aufgezeigt werden, die Wirkungen und Wirksamkeit des Games erhöhen.

Tobias, S., Fletcher, J. D., Bediou, B., Wind, A. P., & Chen, F. (2014). Multimedia Learning with Computer Games. In R. E. Mayer (Hrsg.). The Cambridge handbook of multimedia learning (2. Aufl., S. 762-784). New York: Cambridge University Press.